
Kategorie: Broschüren/Broschur
Artikelnummer: 02230
Preis: 10.00 EUR (9.35 EUR excl. MwSt.)
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Detail-Infos:
Vom Kinderheim der Roten Hilfe zu Elgersburg zum Hotel »Am Wald«
von Gerd Kaiser
ISBN 978-3-320-02230-3 176 S., 21 Abb., Broschur
Inhalt
Elgersburg – »Zwischen Hammer und Amboss«
»Von oben droht die Not…«
»Heim in idyllischer Lage« (1925–1933) »Die Kraft der Solidarität« »Gespielt, geturnt, gegessen, gelernt« »Nicht armer Leute Kinder« 38 »Für das Allerwichtigste – den brüderlichen Geist« »Leidige Zustände« »Auf Heller und Pfennig« Bildungsstätte und Zufluchtsort
Das Haus seit 1933 »Himmel, welch eine Zeit!« »Führer«-Schule und »Marine«-Kinder (1933–1945) »Viele gute Erinnerungen« – vom Kinderheim der Volkssolidarität zum Kinder- und Ferienheim (1945/46–1955) Das Heim verschließt sich (1949/55–1989) »Mit Tradition in die Zukunft« – Das Ferienhotel »Am Wald«
»Zärtlichkeit der Völker« – Internationale Kinderheime »Der Sonne entgegen« – das Kinderheim in Öhrenfeld »Gute Kämpfer werden« – auf dem Barkenhoff »Adelsnest« als Kinderheim – Waskino »Einzig in seiner Art« – das Kinderheim in Iwanowo-Wosnessensk Das Kinderheim Nr. 6 in Moskau »Lesnoi kurort« – Waldkurort unweit der Wolga
»Helft den Kindern in Not!« – Zeitgenössische Dokumente der Solidarität
Biogramme und kommentiertes Personenregister Glossar Chronik Archive, Sammlungen, Interviews Literaturverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Dank
Aus dem Inhalt
Anfang April 1925 reisten in Elgersburg die ersten Kinder an. Dank vielfältiger Spenden konnte das Kinderheim seine Arbeit aufnehmen. Elgersburger Frauen fertigten blauleinene »Russenkittel« mit Bündchenkragen, die Porzellanarbeiter von Geraberg lieferten Essgeschirr, die Gehlberger Arbeiterschaft stiftete Porzellanterrinen ... Am 12. April, am Ostersonntag, fand die Eröffnungsfeier statt.
Die Wurzeln solidarischer Arbeiterhilfe reichen in Europa bis ins 19. Jahrhundert. An der Wiege spontaner und massenhafter Solidaritätsaktionen standen politisch wie sozial engagierte Frauen und Männer der verschiedenen Strömungen der deutschen Arbeiterbewegung. Ein wesentlicher Bestandteil von Hilfsaktionen war ab 1924 die Kinderhilfe, die sich in ihrem emanzipatorischen Ansatz grundlegend von dem unterschied, der von privatwirtschaftlichen und konfessionellen, von staatlichen und kommunalen Wohlfahrtseinrichtungen verfolgt wurde.
Der Autor verfolgt die Geschichte des »Hauses am Wald« von seinen Anfängen 1890 als Villa über 1933, als das Kinderheim der Unterdrückung der Arbeiterbewegung durch die Nationalsozialisten zum Opfer fiel, bis in die heutige Zeit.
Außerdem behandelt er andere Arbeiterkinderheime, die es in Europa von der Atlantikküste und bis zur Wolga gab.
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