Der Nahostkonflikt




Kategorie: Texte/Texte
Artikelnummer: 02224
Preis: 14.90 EUR
(13.93 EUR excl. MwSt.)


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Detail-Infos:

Befindlichkeiten der deutschen Linken

Von Marcus Hawel und Moritz Blanke (Hrsg.)
Reihe Texte der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Band 66
190 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-320-02224-2

Inhalt
Einleitung der Herausgeber

Historische Hintergründe
Salvador Oberhaus: Zur Frühgeschichte des Palästinakonflikts bis zur Gründung des Staates Israel. Ein ereignishistorischer Problemaufriss
Martin Fochler: Funktion und Tradition der Palästinasolidarität in der alten BRD
Asaf Angermann: Parallele Präfixe: die Zionismus-Debatte in Israel zwischen Ideologiekritik und politischer Theologie

Befindlichkeiten im Blick
Uri Avnery: Antisemitismus: ein praktischer Leitfaden
Moshe Zuckermann: Zwischen Israelkritik und Antisemitismus Versuch einer jüdischen Positionsbestimmung
Peter Ullrich: Der Nahostkonflikt – Spielfeld für einen neuen Antisemitismus von links? Ein internationaler Diskursvergleich
Katja Kipping: Für einen linken Zugang zum Nahostkonflikt jenseits von Antizionismus und antideutschen Zuspitzungen
Isabel Erdem: Antideutsche Linke oder antilinke Deutsche?
Winfried Rust: Dem Reinheitswahn verfallen. Westliche Sicherheitsdiskurse und Islamismus ergänzen sich
Moshe Zuckermann: Aspekte des Philosemitismus
Marcus Hawel: Befindlichkeiten im Blick. Versuch, uns und anderen Israel von »außen« zu erklären
Wolfram Adolphi: Ohne UN-Charta? Anmerkungen zu Marcus Hawels »Befindlichkeit im Blick«
Johannes Kakoures: Warum die Linke das Prinzip der territorialen Integrität verteidigen sollte
Zivilgesellschaftliche Ausblicke und Impulse

Angelika Timm: Zivilgesellschaft als Lackmustest israelischer Demokratie
Peter Schäfer: Zivilgesellschafter aus Gaza fordern den internationalen Dialog mit der Hamas
Einat Podjarny, Fadi Shbita: The Politics of Separation versus Bi-National Approach. A non-zionist activists perspective on today’s politics
Menachem Klein: Let’s face the facts on the Ground. Das Zeitfenster für eine Zwei-Staaten-Lösung schließt sich

Autorinnen und Autoren

Aus dem Klappentext

Das Schicksal des Nahen Ostens ist untrennbar mit der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere mit der deutschen Geschichte, verwoben. Das macht den Zugang gerade aus deutscher Perspektive nicht einfach. Viele Fallstricke, in denen sich nicht wenige Beobachter verfangen, sind das Ergebnis eingleisiger Argumentationen, die notwendig zu einseitigen Sichten auf diesen Komplex an Konflikten führen.
Die eindimensionalen Argumentationen im deutschen Nahostdiskurs verraten nicht selten, dass es mehr um »deutsche Befindlichkeiten« als um die wirklichen Probleme vor Ort geht. Gerade ein solches Herangehen ist jedoch geeignet, eine Lösung des Nahostkonflikts zu erschweren.
In der linken Öffentlichkeit in Deutschland führen diese Befindlichkeitsdiskurse gar zu unsinnstiftender Verwirrung, zu heillosem Konflikt, sogar zu offener Feindschaft– etwa zwischen traditionellen Antiimperialisten und sogenannten Antideutschen, die sich wechselseitig Antisemitismus, Philosemitismus oder Rassismus  vorwerfen.
Sachlichkeit tut not. In diesem Buch wird die Frage diskutiert, wie Linke in Deutschland einen sinnvollen Zugang zur Reflexion des Nahostkonflikt finden können.





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